Scannen ohne Netz
Der QR-Code enthält nur den Code der Kiste, sonst nichts. Die App löst ihn selbst auf — ohne Server, ohne Empfang, im Keller wie im Wohnzimmer. Der Scanner bleibt offen: fünf Kisten hintereinander.
Netz braucht in MyOrgaBox genau eines: das Nachschlagen der Barcodes.
Fotos statt Beschreibungen
Jede Kiste bekommt ein Bild vom offenen Karton, jeder Gegenstand kann eins haben. Der Ausschnitt steht schon im Sucher — du siehst beim Auslösen, was später auf der Kachel landet.
Bei allem, was du scannst, kommt das Bild von selbst: Umschlag, Cover oder das Foto der Packungsvorderseite.
Orte, die mitziehen
Keller, Garage, Dachboden, Abstellkammer — du legst deine eigenen an und gibst jedem ein Zeichen. Beim Umräumen wählst du den Zielort einmal und scannst dann Kiste für Kiste: zehn Kisten in einer halben Minute.
Das Zeichen rät die App aus dem Namen: „Winterjacken“ bekommt die Jacke, „Garage“ das Auto. Passt es nicht, wählst du aus 141 Zeichen mit Suche — und deine Wahl gilt.
Entnommenes bleibt sichtbar
Du holst den Mixer aus Kiste 7 und legst ihn nicht zurück — genau daran sterben solche Listen. Halt den Gegenstand gedrückt, tipp „Entnehmen“: Er bleibt mit Datum auffindbar — zuletzt in Kiste 7, entnommen am 14.06.
Bei Vorräten zählt die App in Stück: Der Scanner hat oben den Umschalter „Einpacken | Entnehmen“, und im Entnehmen-Modus nimmt ein Scan eine Dose herunter — oder du zählst direkt an der Zeile mit − und +. Die letzte wandert in den Papierkorb — eine gekochte Dose kommt nicht zurück.
Auf deinen Geräten
Der Bestand liegt in deiner iCloud und ist auf jedem iPhone da, das an derselben Apple-ID hängt. Auf dem Startbildschirm steht, wann zuletzt gesichert wurde — und wenn iCloud aus ist oder der Platz nicht reicht, sagt die App das deutlich.
Aufbewahren bis — und die App meldet sich
Manche Kisten haben ein Verfallsdatum: Akten, die zehn Jahre liegen müssen, und keinen Tag länger. Klapp den Kistenkopf auf, setz „Aufbewahren bis“ auf einen Tag. Am Ablauftag meldet sich die App um 9 Uhr, und in der Kiste steht von da an: „Diese Kiste kann weg — sie ist seit 10 Jahren fällig.“ Wer den Tag lieber im Kalender stehen hat, legt daneben den Schalter „In den Kalender“ um: ein ganztägiger Termin im Standardkalender, der mitzieht, wenn du das Datum änderst, und verschwindet, wenn die Kiste geht.
Die Mitteilung entsteht auf deinem iPhone, nicht auf einem Server. Gefragt wird erst, wenn du das erste Datum setzt — und sagst du Nein, bleibt der Hinweis in der App trotzdem stehen. Im selben Kopf stehen die Beschreibung der Kiste und ein Achtung-Hinweis für alles, was nicht umkippen darf. Beide tragen eine kleine Marke, sichtbar schon auf der Kachel.
Kacheln oder Liste — und Räume zum Zuklappen
Am Tisch die Liste, im Keller die Fotos: Ein Tipper oben rechts stellt den Bestand um. Für Kisten und Gegenstände getrennt, weil Kisten oft ein Foto tragen und Gegenstände selten.
Die Liste steht nach Orten gruppiert, und jeder Ort lässt sich zuklappen — angetippt wird der Ort selbst, nicht ein Pfeil daneben. Zugeklappt ist der Startbildschirm eine Übersicht deiner Räume: „Keller · 2 Kisten · 5 Gegenstände“. Und zugeklappt bleibt zugeklappt.
Nach Kategorien sortiert, wenn du willst
Was du scannst, bringt seine Kategorie mit: Bücher, CDs, DVDs, Blu-rays, Spiele je Plattform, Lebensmittel, Kosmetik. Ein Umschalter in der Kiste stellt den Inhalt danach um — jede Gruppe mit Zeichen, Namen und Zahl, die Bücher zuerst, alles ohne Kategorie ans Ende.
Setzen kannst du sie auch selbst: Halt den Gegenstand gedrückt, wähl „Kategorie“ — aus der Liste oder als eigene, „Werkzeug“ zum Beispiel. Deine Wahl gilt dann und wird nicht überschrieben. Im selben Menü sitzt „Notiz bearbeiten“ für die zweite Zeile unter dem Namen; leer lassen entfernt sie wieder.